Der weltbeste Burger

Gestern gab es bei uns mal wieder Burger. Ich muss sagen, ich bin ja so Burgern von BurgerKing etc. nicht unbedingt abgeneigt, aber seit heute gibt es die weltbesten Burger bei uns daheim (außerdem weiß man so genau, was drin ist).

Was unsere Burger so gut macht?? Die Brötchen!!!

Bis heute haben wir immer die fertigen Burgerbrötchen im Supermarkt gekauft – warum auch nicht? Ist doch sehr einfach und praktisch. Heute kam mir aber der Gedanke: irgendwie sind mir die immer zu süß – und zerfallen tun sie auch noch. Nein, heute machen wir sie selbst.

Ich hab mich also auf die Suche nach einem Burgerbrötchenrezept gemacht. Google macht es ja einfach und schnell waren etliche Rezepte gefunden. Und überall waren Massen an Zucker oder Honig angegeben. Aber ich wollte sie ja nicht zu süß. Also weitergesucht nach weniger süßen Burgerbrötchen. Und da bin daraufgestoßen – auf die besten Burgerbrötchen der Welt. Hier hab ich sie gefunden: http://www.vanillakitchen.de/2012/04/die-perfekten-burger-brotchen/

Das Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten 😉 Den Zucker hab ich allerdings weggelassen – wollts ja nicht süß.

Für die Brötchen:

  • 300g Erdäpfel
  • Etwas Milch (ca. 50g)
  • Salz
  • 200g Frischkäse
  • 550g Mehl
  • 50g Germ
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Salz
  • 2 Eier
  • Etwas Milch

Und so werden die Brötchen gemacht:

Die Erdäpfel waschen, schälen und in Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen, abgießen, salzen und mit der Milch zu cremigem Püree mixen (lieber etwas zu wenig Milch nehmen, als zu viel). Es sollten ziemlich genau 350g herauskommen, aber lieber nocheinmal nachwiegen.

Nun den Frischkäse, ein Ei, das Öl und etwas Salz in das Püree einrühren und gut vermischen. Danach die Germ und 300g Mehl unterrühren. Nach und nach die restlichen 250g Mehl in den Teig kneten und das Ganze gut durchkneten. Den Teig ca. 45 Minuten rasten lassen.

Nach den 45 Minuten kleine Teigportionen zu je ca. 100g abwiegen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein Backblech setzen und 5 Minuten rasten lassen. Danach die Kugeln flach drücken und noch einmal 15 Minuten rasten lassen. In der Zwischenzeit das zweite Ei mit etwas Milch gut verquirlen und die fertig gerasteten Teigkugeln damit bestreichen.

Die Brötchen ca. 20-30 Minuten bei 160°C Heißluft goldbraun backen.

Bei uns kamen bei der Menge 10 Brötchen raus. Wir haben jeweils einen Burger gegessen und der Rest wird eingefroren.

Für den restlichen Burger:

  • 250g Faschiertes
  • Salz
  • Pfeffer
  • Pflanzenöl
  • 30g Sauerrahm (wie immer findet der von Rama Cremefine bei uns Verwendung)
  • 20g Creme Fraiche (ebenfalls von Rama Cremefine)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Paradeiser
  • Salat
  • Zwiebel
  • Evtl. Käse

Für die Burgerlaibchen das Faschierte mit Salz (und Pfeffer) würzen und gut durchkneten. Mit einem Burgerstempel (oder ohne – für jeden Burgerliebhaber aber absolut empfehlenswert!!) zu Burgerlaibchen formen und in etwas Pflanzenöl von jeder Seite ca. 1 1/2 Minuten braten (Medium rare – wers nicht so roh mag verlängert die Zeit dann entsprechend).

Für die Sauce den Sauerrahm mit der Creme Fraiche verrühren, salzen und den Knoblauch hineinpressen.

Den Zwiebel und die Paradeiser in Scheiben, den Salat in Streifen schneiden.

Die Burgerbrötchen auseinanderschneiden, mit einem Burgerlaibchen belegen (bei Bedarf noch Käse darüber geben und 5 Minuten im Rohr schmelzen lassen). Restliche Zutaten nach Belieben darauflegen, die obere Hälfte des Brötchens mit Sauce bestreichen und auf den Burger setzen.

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So gute Burger hab ich schon lange nicht mehr gegessen. Es ist zwar nicht die Diätmahlzeit schlechthin, aber bei uns gab es dazu einen gemischten Salat und geplant wären noch meine Schüttelerdäpfel gewesen. Leider sind uns die Erdäpfel aber ausgegangen. Mit den Beilagen und nur einem Burger ist es für eine Mahlzeit zwar nicht sehr kalorienarm, aber absolut in Ordnung.

Für den Mäusebären hab ich etwas vom Erdäpfelpüree abgezweigt und aus dem Faschierten zwei eigene Laibchen für sie gemacht. Und das weltbeste Burgerbrot wurde ihr natürlich auch nicht vorenthalten.

 

 

 

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